Anmelden oder Registrieren?

Anmelden





Altes Kennwort:

Neues Kennwort:

Wiederholung:

Hast du noch keinen Account? Dann kannst du dich hier registrieren.

Dein Kennwort muss geändert werden.

Fragen & Antworten

Wie ist der Geld- und der Datenfluss?

Das Geld fließt direkt vom Spender an die ausgewählte Organisation. HmdM hat zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die „Marie“. Um eine Rechnung an die Organisation stellen zu können und auch um Newsletter versenden zu können, „greifen“ wir bei folgenden Daten zu: Vorname, Nachname, Mail, Frage, Antwort, Betrag, Organisation. Zudem speichern wir Datum und Uhrzeit der Abstimmung. Die Speicherung der Daten entsprich selbstverständlich den einschlägigen Vorschriften.

Nach welchen Kriterien werden die Spendenorganisationen ausgewählt?

Grundvoraussetzung ist die Einwilligung der Spendenorganisation (SO). Die SO müssen nicht bei jedem Thema dabei sein. Bei heiklen Fragen können Sie pausieren, verpassen dann aber womöglich höhere Spenden. Neben dem Wollen der SO ist ein weiteres Kriterium das abgedeckte Interessensgebiet. Wir bemühen uns, möglich viele Themenfelder abzudecken. Ein Spendensiegel ist gut, aber nicht zwingend. Denn gerade kleinere SO, die beispielsweise Patienten seltener Krankheiten vertreten, können häufig kein Siegel vorweisen. Grundvoraussetzung ist aber stets die steuerliche Anerkennung als gemeinnützig. Dies weniger damit Steuern sparen können, sondern in der Annahme, dass die Finanzbehörden streng prüfen und die Gemeinnützigkeits-Erklärung eine Art Siegel darstellt. In § 52 der Abgabenordnung findet sich hierzu unter (1): „Eine Körperschaft verfolgt gemeinnützige Zwecke, wenn ihre Tätigkeit darauf gerichtet ist, die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet selbstlos zu fördern.“

HmdM will emotionalisieren. Sind Emotionen angebracht bei den teilweise ernsthaften Themen?

Wir denken ja. Natürlich dürfen Emotionen nicht das rationale Denken ersetzen, sollen dies aber ergänzen. Emotionen sind wichtig und werden von der Politik bei ihren Entscheidungsprozessen sicherlich auch wahrgenommen. Wenn nicht, könnten in einigen Jahren Politiker durch in ihrem Tun rein wissensorientierte Maschinen ersetzt werden. Übrigens stehen bei zahlreichen Foto-Kampagnen der großen Spendenorganisationen Kinder und Tiere im Vordergrund.

Sind 15% Provision nicht zu viel?

Bei allem Altruismus, wir möchten erstens eine Vergütung erhalten für die umfangreiche Zeit, die wir in die Konzeptionierung, die Entwicklung der Website und der Betreuung investieren und idealerweise noch etwas mehr. Durchschnittlich müssen Spendenorganisationen rund 14% aller Einnahmen für Werbung ausgeben. D.h. ohne die Stammspender, die eigentlich nicht umworben werden müßten, wäre der Prozentwert wesentlich höher. Die GoogleAdwords-Anzeigen ver-schlingen über 20% der mit ihnen generierten Spenden. HmdM ist daher günstiger und erschließt zugleich ein neues Publikum. Die gemeinnützige (= keine Gewinnerzielungs-Absicht) Better-place.org sammelt Spenden und bittet zugleich um eine Spende für sich selber. Die Grundein-stellung hier liegt bei über 10%. Im Geschäftsjahr 2015 wurden 17% direkt an Betterplace ge-spendet. Unsere 15% liegen daher eher im unteren Rahmen. Wir möchten durchaus einen Über-schuß erzielen. Dies halten wir für legitim, solange eine „Win-to-Win-Situation“ für alle besteht. Übrigens tragen die HmdM-Gesellschafter auch das Risiko eines „Flops“.
Info: Von den 15% fließt fast 1/6 direkt an den Staat in Form der Umsatzsteuer, die wir für die Hilfswerke übernehmen. Uns verbleiben daher nur 12,6%.

Ist HmdM ein Trittbrettfahrer der guten Tat?

Dieser Vorwurf wurde uns gemacht. Ideengeber von HmdM ist Guido Bruch. Bruch ist seit Jahren nicht nur einer der größten Privatspender für Schulspeisungen in seiner Heimatstadt Duisburg, sondern betreut in seinem Beruf als Unternehmensberater teilweise schon seit 2 Jahrzehnten die gleichen Firmen. Bruch meint, dass jemand, der auf den schnellen Euro aus ist und mal eben Trittbrett fährt, eine andere Grundeinstellung hat.

Bei HmdM sind Fragen denkbar, die Personen kränken oder belasten können

Wir gehen verantwortungsvoll mit der Themen- bzw. Fragestellung um und versuchen so Fehlentwicklungen zu vermeiden. Wir glauben zugleich aber auch, dass mit Geld gewichtete Umfragen harmloser als Shitstorm sind. Dies allein schon aus dem Grund der geringeren Wortschärfe. Und generell: Wer gegen unseren Ansatz ist, sollte eigentlich auch gegen klassische Umfragen sein. Wir sagen aber auch „Rücktritt ja, ausstoßen nein“. Sollte es einmal zu einer – heute nicht denkbaren – Situation kommen, dass auf HmdM beispielsweise Millionen Menschen für den Rücktritt eines Politikers voten, dann werden wir versuchen ihn nach einer „Abkühlphase“ wieder in die Gesellschaft (nicht in die Politik) zurückzuführen.

Ist der Name „Her-mit-der-Marie“ nicht sexistisch?

Auch diesen Vorwurf haben wir schon gehört. Wir denken nicht und kämen auch nie auf die Idee „Her-mit-der-Frau“ zu sagen. Ausschließen können wir so eine Fehl-Interpretation nicht. Verweisen möchten wir darauf, dass unser Name eine Redensart in Österreich ist und dort der Vorname „Marie“ vermutlich häufiger vergeben wird als in Deutschland. Insofern scheint es in Österreich keine negativen Erfahrungen zu geben. Auf der Website http://www.ostarrichi.org wird vermutet, dass der Ursprung auf den „Maria-Theresia-Thaler“ zurückgeht.